Unfairer Umgang mit Mensch und Gewerbe

Stellungnahme vom 27.11.2020 zu den Massnahmen des Kantons

Mit Irritation haben die Jungfreisinnigen Köniz an der heutigen Pressekonferenz des Regierungsrates die Verschärfungen der Massnahmen im Bereich der Gastronomie zur Kenntnis genommen. Die massive Einschränkung der Gastronomie ohne jegliche zusätzliche Unterstützung widerspricht unserer Vorstellung eines fairen Umgangs mit Menschen und Gewerbe.

Eine Sperrstunde um 21:00 und eine Maximalbelegung von 50 Personen, ungeachtet der Grösse des Betriebes, bedeutet für viele Betriebe hohe Umsatzeinbussen, da eine doppelte Belegung eines Tisches so kaum möglich ist. Nur wenige können dies wirtschaftlich stemmen, insbesondere da die finanzielle Lage der gesamten Branche seit diesem Frühjahr prekär ist. Die Jungfreisinnigen Köniz erkennen an, dass die immer noch hohen Fallzahlen im Kanton Bern stagnieren und stehen hinter dem Vorhaben, eine Überlastung der Intensivpflegekapazitäten zu verhindern und Menschenleben zu schützen. Auch erkennen wir an, dass ein Senken der Infektionszahlen Priorität hat und dafür weitere Massnahmen notwendig sein können. Die Wirkung der heute Nachmittag beschlossenen Massnahmen sehen wir jedoch als fraglich, da die Gastronomie sich in den letzten Monaten sehr bemüht hat, einen Restaurantbesuch so sicher wie möglich zu gestalten. Daher wäre eine Veröffentlichung der Behandlungsgrundlage dieses Entscheides wünschenswert.

Wir fordern vom Regierungsrat, dass er Massnahmen trifft, um das Überleben der betroffenen Gastronomiebetriebe zu sichern!

Weiter fordern wir von der Gemeinde Köniz, den Könizer Gastronomiebetrieben so weit wie möglich entgegenzukommen, beispielsweise bei der Genehmigung von Anträgen, zusätzlichen Aussentischen auf Gemeindeboden und anderen kreativen Ideen unter Wahrung der Schutzkonzepte. Die Gastronomie gehört zu den zentralen Elementen des Berner Soziallebens und unserer Kultur, daher liegt es durchaus im öffentlichen Interesse, diese in diesen schweren Zeiten zu schützen.

Die Jungfreisinnigen Köniz stehen hinter den Bemühungen des Bundes, des Kantons und der Gesellschaft, die Pandemie unter Kontrolle zu bringen. Wir wünschen uns dabei aber sinnvolle, epidemiologisch abgestützte Massnahmen und Hilfe für die Menschen, welche durch die Massnahmen stark eingeschränkt werden.

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